31 Dezember 2022

Sunak warnt vor andauernden Problemen f├╝r Grossbritannien 2023

Der britische Premierminister Rishi Sunak warnt in seiner Neujahrsansprache vor einem schwierigen neuen Jahr. „Ich werde nicht so tun, als w├╝rden alle unsere Probleme im neuen Jahr verschwinden“, sagte Sunak. „Aber 2023 wird uns die Gelegenheit geben, Grossbritanniens Vorteile auf der Weltb├╝hne zu pr├Ąsentieren, weiterhin mit unseren ukrainischen Freunden gegen Putins Brutalit├Ąt zu stehen sowie Freiheit und Demokratie zu verteidigen, wo immer wir sie bedroht sehen.“

Mit Blick auf die Kr├Ânung von K├Ânig Charles III. am 6. Mai sagte Sunak, das Land werde mit Stolz auf alles zusammenkommen, was dieses Land grossartig mache. „Ja, 2023 wird uns vor Herausforderungen stellen, aber die Regierung, die ich anf├╝hre, setzt Ihre Priorit├Ąten an die erste Stelle“, sagte der Premier an die B├╝rger gerichtet.

F├╝r die schwere Wirtschaftskrise mit hoher Inflation und Rezession machte Sunak den russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine verantwortlich. Davon werde die ganze Welt getroffen, Grossbritannien sei keine Ausnahme. Experten machen allerdings auch die Folgen des Brexits sowie grunds├Ątzlich falsche wirtschaftliche Entscheidungen der regierenden Konservativen Partei daf├╝r verantwortlich.

Sunak behauptete zudem, die Regierung habe mit ihren Entscheidungen daf├╝r gesorgt, dass es vor allem ├Ąrmeren Menschen besser gehe. Viele Kritiker werfen allerdings Sunak und seiner Konservativen Partei vor, sich nicht um die Probleme der meisten Menschen zu k├╝mmern. Derzeit kommt es landesweit immer wieder zu massiven Streiks etwa bei der Bahn, im Gesundheitsdienst und bei der Post. Die Besch├Ąftigten fordern deutlich st├Ąrkere Lohnerh├Âhungen, die Regierung lehnt das ab.

(text:sda/bild:sda)