2 Februar 2026

Steffisburger Schulraumplanung soll Jugendräume mitdenken

Seit der Auflösung der sogenannten „Rüümli“ als Jugendtreffs im ehemaligen Gschwend-Areal in Steffisburg, werden Schulhausplätze vermehrt zu nächtlichen Treffpunkten von Jugendlichen und jungen Erwachsenen. Um dem entgegen zu treten, fordert ein Postulat im Gemeindeparlament vom Gemeinderat, dass dieser prüft, in der aktuellen Schulraumplanung zu berücksichtigen.

Repression, also die jungen Menschen einfach immer zu vertreiben, sei nicht nachhaltig, wenn man keine Alternative bietet, so die Begründung des Postulats. Vielen Jugendlichen und jungen Erwachsenen fehlten die finanziellen Mittel für die Gastronomie und niederschwellige Ausgangsalternativen würden zunehmends rar. Da aktuell ohnehin die Schulraumplanung laufe, wäre es der ideale Zeitpunkt zu prüfen, ob dabei auch Räumlichkeiten für Jugendliche, entweder durch die Offene Kinder- und Jugendarbeit betreut oder selbstorganisiert, berücksichtigt werden könnten, zeigt isch Postulant Sebastian Rüthy (SP) überzeugt.

(text:csc/bild:unsplash)