26 Januar 2024

Starker Anstieg der Schweizer Marktmieten im 4. Quartal

Wohnen wird immer teurer in der Schweiz. Im 4. Quartal sind die Mieten sowohl bei Neuabschl├╝ssen als auch bei den bestehenden Vertr├Ągen merklich teurer geworden. Dagegen sind die Mieten f├╝r B├╝rofl├Ąchen im Vergleich zum Vorquartal schweizweit stabil geblieben.

Die Mieten f├╝r Neuabschl├╝sse bei Neubauwohnungen legten in der Schweiz im 4. Quartal 2023 gegen├╝ber dem Vorquartal um 2,9 Prozent zu, wie das Immobilienberatungsunternehmen Fahrl├Ąnder Partner Raumentwicklung (FPRE) am Freitag mitteilte. Bei Altbauwohnungen betrage die Zunahme ├╝ber den gleichen Zeitraum 2,2 Prozent.

Verglichen mit dem Vorjahresquartal seien die die Marktmieten bei Neubauwohnungen sogar um 6,0 Prozent und bei Altbauwohnungen 3,9 Prozent h├Âher, schreibt FPRE weiter. In s├Ąmtlichen Regionen ist es im Vergleich zum Vorjahresquartal zu einem Anstieg der Marktmieten gekommen. Besonders deutlich waren die Preisanstiege bei Neubauten in den Regionen Mittelland (+6,7%), Jura (+6,5%) und Z├╝rich (+6,3%).

Und an diesem Trend d├╝rfte sich nicht viel ├Ąndern. Vor dem Hintergrund der steigenden Zuwanderung w├╝rden seit 2020 in der Schweiz zu wenige Wohnungen gebaut, wird Stefan Fahrl├Ąnder von FPRE in der Mitteilung zitiert. Die Nachfrage nach Wohnraum bleibt laut Fahrl├Ąnder auch 2024 hoch.

Zudem ist nicht mit einer Belebung der Baut├Ątigkeit zu rechnen. „Somit werden weiterhin zu wenig Wohnungen erstellt, um die Nachfrage zu befriedigen. Das spricht f├╝r weiter steigende Marktmieten in der Schweiz“, sagt er.

Die Vertragsmieten bei Neuabschl├╝ssen von B├╝rofl├Ąchen zeigten sich zum Vorquartal dagegen fast unver├Ąndert (-0,4 Prozent). Im Vergleich zum Vorjahresquartal aber legten sie zu (+4,5%).

Regional gibt es allerdings grosse Unterschiede, wie FPRE festh├Ąlt. Die Regionen Basel und Mittelland verzeichneten im Vergleich zum Vorjahresquartal die deutlichsten Zunahmen (+9,0% resp. +8,5%). Dagegen habe es am Genfersee und in der Ostschweiz bei den B├╝romietpreisen deutliche Abschl├Ąge (-4,9% resp. -4,8%) gegeben.

(text:sda/bild:unsplash-symbolbild)