28 November 2021

Starke Erdbeben erschĂŒttern Peru

Ein schweres Erdbeben hat den Norden Perus am frĂŒhen Sonntagmorgen (Ortszeit) erschĂŒttert. Das nationale seismologische Institut des sĂŒdamerikanischen Landes gab die StĂ€rke des Erdstosses in der Amazonas-Region mit 7,5 an. Das Zentrum lag demnach etwa 100 Kilometer östlich der Stadt Santa MarĂ­a de Nieva in einer Tiefe von rund 131 Kilometern. Laut Behörden bestand keine Gefahr eines Tsunamis. Wenige Stunden zuvor hatte ein Beben der StĂ€rke 5,2 die KĂŒstenregion weiter sĂŒdlich nahe der Hauptstadt Lima getroffen.

Perus Zivilschutzbehörde meldete nach ersten Erkenntnissen 4 Verletzte, 75 zerstörte WohnhĂ€user sowie SchĂ€den an weiteren GebĂ€uden, Strassen und der Stromversorgung. Medienberichten zufolge war das stĂ€rkere Beben in mehreren Regionen Perus sowie des Nachbarlandes Ecuador zu spĂŒren. Auf Bildern waren eingestĂŒrzte HĂ€user und beschĂ€digte oder durch Erdrutsche blockierte Strassen zu sehen. StaatsprĂ€sident Pedro Castillo flog in die betroffene Region.

Die gesamte WestkĂŒste des amerikanischen Doppelkontinents liegt am sogenannten Pazifischen Feuerring, der fĂŒr seine hohe seismische AktivitĂ€t bekannt ist.

(text:sda/bild:unsplash)