28 September 2026

Stadträtin will Antworten zur Zukunft der Schadaugärtnerei

Nachdem die Stadt Thun die Schadaugärtnerei erwarb, führte sie 2016 eine Mitwirkung durch, wie die Zukunft des Areals gestaltet werden soll. Seither gab es dort diverse Zwischennutzungen. 2027 wird es etwa ein Gastronomie- und Eventangebot geben. (Radio BeO berichtete).

SP-Stadträtin Marianna Oesch Bartlome will nun aber vom Gemeinderat wissen, wie es langfristig mit der Schadaugärtnerei weitergehen soll und richtet im Rahmen einer Interpellation diverse Fragen an die Stadtregierung.

Grundsätzlich sei es gut, dass mit dem Gastroangebot nächstes Jahr wieder Leben auf das Areal komme, so Oesch Bartlome, aber es stelle sich dennoch die Frage, welche Ergebnisse des partizipativen Prozesses von 2016 der Gemeinderat heute noch als relevant erachte und wie diese in Vergabeentscheide miteinfliesse. Mit der Schadaugärtnerei habe die Stadt die einmalige Chance, einen Ort zu schaffen, wo Grün- und Freiräume, Kultur, soziale und nicht-kommerzielle Nutzungen mit Gastronomie verbunden werden könnten. Es gäbe seitens der Bevölkerung viele Bedürfnisse an das Areal – Urban Gardening zum Beispiel.

Nun soll der Gemeinderat unter anderem aufzeigen, welche Erkenntnisse aus den bisherigen Zwischennutzungen in eine definitive Nutzung einfliessen, welche Nutzungen künftig für lokale Vereine, gemeinnützige Organisationen, Kulturinitiativen und andere nicht-kommerzielle Akteure vorgesehen seien und inwiefern die Ergebnisse aus dem partizipativen Prozess vor zehn Jahren heute noch berücksichtigt würden.

(text:csc/bild:zvg/stadt thun)