21 Dezember 2022

Stadt Thun verbessert die Kanalisation in der Kyburgstrasse

Im Bereich der Kyburgstrasse kommt es bei Gewittern immer wieder zu RĂŒckstau und KellerĂŒber-flutungen in privaten Liegenschaften. Die Kanalisation stösst an ihre KapazitĂ€tsgrenzen. Um den Engpass zu beheben, will die Stadt Thun im Abschnitt zwischen Schweizerweg und Grabenstrasse eine neue, rund 230 Meter lange Mischabwasserleitung bauen. Die bestehende Mischabwasser-leitung kann so kĂŒnftig als Regenwasserableitung genutzt werden. Die Bauarbeiten starten vo-raussichtlich im April 2023.

In den ersten fĂŒnf Wochen werden auf der Kreuzung Grabenstrasse/Kyburgstrasse die neuen Lei-tungsanschlĂŒsse an die bestehenden HauptkanĂ€le installiert. WĂ€hrend dieser Zeit wird der Ver-kehr mit Lichtsignalanlagen wechselseitig an der Baustelle vorbeigefĂŒhrt. Danach, ca. Mitte Mai, startet der Leitungsbau in der Kyburgstrasse. Die Hauptarbeiten dauern ungefĂ€hr bis im Dezem-ber 2023. In dieser Zeit ist die Durchfahrt zwischen Schweizerweg und Grabenstrasse nicht mehr möglich. Das Umleitungskonzept wird Ende Januar 2023 an einer gemeinsamen Medienkonferenz von Stadt und Kanton prĂ€sentiert werden. Zu Fuss und mit dem Velo ist die Baustelle via einen ge-sicherten und abgeschrankten Durchgang passierbar.

Um dem Mehrverkehr auf dem Berntorplatz entgegenzuwirken, wird die Bushaltestelle «Markt-gasse» vor dem Coop Kyburg vorĂŒbergehend auf zwei temporĂ€re Haltestellen in der Marktgasse und in der Grabenstrasse verschoben. FĂŒr die Buslinie 3 «Alte Bernstrasse/Heimberg» befindet sich in der Grabenstrasse (Bereich Wertstoffsammelstelle) eine Ersatz-Haltestelle. FĂŒr die Busse der Linien 1 «Steffisburg FlĂŒehli – Thun – Spiez», 41, 42, 43, 33 aus dem Gebiet Zulgtal sowie 31 und 32 aus Goldiwil/Heiligenschwendi wird in der Marktgasse eine temporĂ€re Haltestelle erstellt. Die Massnahme zur temporĂ€ren Verschiebung der Bushaltestelle wurde bereits im April 2022 ver-suchsweise umgesetzt und hatte sich bewĂ€hrt. Das Baugesuch wird demnĂ€chst publiziert. Die Kos-ten belaufen sich gemĂ€ss Voranschlag auf rund 1,65 Millionen Franken.

(text:pd/bild:archiv)