2 Mai 2024

SRF schrÀnkt seine Kommunikation auf Plattform X stark ein

Das Schweizer Radio und Fernsehen (SRF) kommuniziert ab Mitte Mai auf der Kurznachrichtenplattform X nur noch auf zwei statt wie heute 13 KanĂ€len. Als Grund dafĂŒr gibt die Schweizerische Radio- und Fernsehgesellschaft SRG an, SRF erreiche in letzter Zeit sein Zielpublikum ĂŒber die Mehrheit seiner X-KanĂ€le kaum mehr.

SRF beobachte stetig, auf welchen Social-Media-Plattformen die Deutschschweizer Bevölkerung unterwegs sei und wie die Nutzenden wo mit den SRF-Inhalten interagierten und sie konsumierten. Das teilte am Donnerstag auf Ansprache eine Mediensprecherin der SRG mit, zu der SRF gehört.

Ganz generell gehe es bei der SRG darum, die zur VerfĂŒgung stehenden Ressourcen effizient einzusetzen. Die Unternehmensstrategie „SRF 2024“ sehe zudem vor, dass sich SRF im Digitalen auf die Eigenplattformen wie die SRF-News-App konzentriere und deren Inhalt stĂ€rke.

Noch zwei X-KanĂ€le will SRF ĂŒber Mitte Mai hinaus betreiben: Jenen von SRF News und den Unternehmenskanal „SRF“. Dies, um die Kommunikation der wichtigsten Themen sowie die Unternehmenskommunikation via X fortzufĂŒhren. SRF News betreibt laut SRG den reichweitenstĂ€rksten aller SRF-KanĂ€le auf der Plattform X.

Reihenweise verabschiedet von ihren Followerinnen und Followern haben sich in BeitrĂ€gen auf X am Donnerstag hingegen die SRF-Regionaljournale und auch SRF Meteo. Die SRF-Meteorologinnen und -Meteorologen wollen auf Instagram und Threads, einem anderen Kurznachrichtendienst, aktiv bleiben. X hiess frĂŒher Twitter.

(text:sda/bild:csc)