Spitäler fmi AG mit durchmischtem Fazit zu vergangenem Jahr
Die Spitäler Frutigen-Meiringen-Interlaken (fmi) AG schliesst das Geschäftsjahr 2025 mit einem positiven Jahresergebnis von 5,8 Millionen Franken ab, blickt jedoch mit gemischten Gefühlen auf dieses Resultat.
Laut der Verwaltungsratspräsidentin Karin Ritschard Ugi ist der Gewinn primär auf ausserordentliche Erträge zurückzuführen. Dazu gehören Ausbildungsbeiträge des Kantons Bern, zusätzliche Subventionen für psychiatrische Leistungen sowie der Verkaufserlös des Chalets Stampach. Gleichzeitig steigt der Aufwand nicht im geplanten Umfang, verschiedene Stellen bleiben unbesetzt. Es fehlen zudem Fachpersonen, um wichtige Projekte voranzutreiben, zum Beispiel in der Informatik.
Die Patientenzahlen blieben im Vergleich zum Vorjahr etwa gleich. Nun liege der Fokus für die Zukunft auf dem Ausbau der Fallzahlen, der Förderung der Ambulantisierung sowie der Weiterentwicklung der gesamten Angebotsstrategie. In diesem Zusammenhang strebt die fmi AG eine engere Partnerschaft mit der Spital STS AG an. Entsprechende Verhandlungen seien aktuell am Laufen.
(text:chl&pd/bild:zvg-pd)