27 September 2023

Sparhammer trifft auch Agrarbudget 2024

1’300 Franken durchschnittlich. So viel wird den Schweizer Bauernfamilien nächstes Jahr weniger ausgeschüttet. Der Grund: die Sparmassnahmen des Bundes. Aufgehen kann diese Rechnung aber nicht. Das ist auch die Kreiskommission Berner Oberland, eine Unterabteilung des Berner Bauernverbands, der Meinung.

„Weniger Aufwand werden die Betrieben nicht haben. Wegen den ganzen Auflagen des Bundes eher noch mehr. Und gleichzeitig noch Gelder streichen, das funktioniert nicht. Eigentlich ist das Zechprellerei im höchsten Masse.“ sagt Kreispräsident und Brienzer Landwirt Bernhard Fuchs zu Radio BeO.

Die Kürzungen aber einfach so hinnehmen will man nicht. Der Schweizerische Bauernverband SBV, der Schweizerische Bäuerinnen und Landfrauenverband SBLV und auch die Junglandwirtenkomission JULA hat den Bundesrat dazu aufgefordert, den Speck dort abzubauen, wo er sich auch angesammelt hat.

(text:jae/bild:pixabay)