Sozialdienst Oberhasli strebt Zusammenschluss an
Die Abgeordnetenversammlung des Sozialdienstes Region Jungfrau stimmte am Donnerstag den Abklärungen für einen möglichen Zusammenschluss mit dem Sozialdienst Oberhasli zu.
Vorausgegangen ist ein Schreiben vom 19. Dezember 2024, in welchem der Gemeinderat Meiringen eine «Offizielle Anfrage für Integration vom Sozialdienst Oberhasli in den Sozialdienst Region Jungfrau» stellte. Der Gemeinderat fragte damals an, «ob eine Integration innert den nächsten drei Jahren auf den 01.01.2028 in Betracht gezogen werden könnte».Vorgängig zu diesem Schreiben haben die Sozialdienste bereits gemeinsame Gespräche auf der Ebene Geschäftsleitungen, Gemeinderat Meiringen und Vorstand SDRJ geführt. Es fanden zwei gemeinsame
Workshops statt. Im Anschluss daran trafen sich Delegationen beider Sozialbehörden mit Delegationen der Regionalkonferenz Berner Oberland und dem Regierungsstatthalteramt. Im November 2025 wurden anlässlich des Forums Gemeindepräsidenten Regionalkonferenz Berner Oberland Ost weitere Schritte in der Jungfrau-Region zu einem möglichen Zusammengehen skizziert. Das künftige Gebiet des Gemeindeverbandes Sozialdienst in der Region wäre identisch mit den 28 Gemeinden der Regionalkonferenz Berner Oberland Ost.
Die Geschäftsleitung und der Vorstand sind nun bereit, die zeitlichen Aufwendungen für diese Vorbereitungsarbeiten zu leisten. Falls für weitere Workshops oder andere Abklärungen Kosten entstehen, ist der Sozialdienst Oberhasli bereit, diese zu tragen. Bereits jetzt steht fest, dass der Standort des erweiterten Sozialdienstes unverändert in Matten bestehen bleibt. Für dringende Abklärungen vor Ort würde den Gemeinden im Oberhasli Besprechungsräumlichkeiten zur Verfügung gestellt werden – wie dies auch bereits in den 23 Verbandsgemeinden bei Bedarf üblich ist.
Nun geht es darum entsprechende Abklärungen und Vorarbeiten zu treffen. Über den möglichen Zusammenschluss des Sozialdienstes Oberhasli zum Sozialdienst Region Jungfrau wird die Abgeordnetenversammlung frühestens im Juni 2027 abstimmen.
(text:pd,jkä/symbolbild:pexels)