Solaranlage Hanenmoosbärgli wird redimensioniert
Auf dem Hanenmoosbärgli soll unter der Bauherrschaft der Genossenschaft Bergbahnen Lenk eine alpine Solaranlage entstehen. Gegen das usprüngliche Projekt gab es Widerstand – unter anderem vom WWF. Dieser fand den Standort zwar grundsätzlich „gut gewählt“, bemängelte aber Bauten im Amphibienlaichgebiet.
Die Bergbahnen Lenk sind aufgrund behördlicher Rückmeldungen und diverser Einsprachen über die Bücher – das überarbeitete Baugesucht liegt aktuell öffentlich auf. Unter anderem wurde der Permiter der Photovoltaikanlage verkleinert und die Modulreihen von drei- auf zweilagig reduziert. Baupisten und Installationsplätze und generell die Bautätigkeit wurde vom Amphibienlaichgebiet weg verschoben, das Technikgebäude soll neu beim Hanenmoosweg zu stehen kommen. Zudem habe man die Baustellenlogistik optimiert und den Verlauf der Starkstromleitung zum Netz angepasst, sagt der Geschäftsführer der Bergbahnen Lenk, Nicolas Vauclair gegenüber Radio BeO.
Ob der WWF noch einmal gegen das Projekt opponiert ist offen, auf Anfrage hiess es, das Projekt werde aktuell geprüft.
(text:csc/bild:unsplash)