19 Februar 2026

Ski Mountaineering: Weitere Goldmedaille für die Schweiz

Historischer Tag für die Schweiz und den Wintersport: Marianne Fatton gewinnt in Bormio die erste Goldmedaille im Ski Mountaineering (Skibergsteigen) in der olympischen Geschichte. Mit einem souveränen Sieg im Sprint führt die Neuenburgerin die Schweiz im Medaillenspiegel weiter nach vorne. In einem hochspannenden Finale auf der legendären Stelvio-Piste in Bormio hat Marianne Fatton Schweizer Sportgeschichte geschrieben. Bei der olympischen Premiere des Ski Mountaineerings setzte sich die 30-Jährige aus Neuburg (NE) gegen die gesamte Weltelite durch.

FattonDen entscheidenden Unterschied machten die Wechsel: Beim ersten Übergang (dem Anschnallen der Ski für den Aufstieg) übernahm Fatton die Führung im Eilzugtempo. Während ihre grösste Rivalin und Topfavoritin, die Französin Emily Harrop, beim zweiten Wechsel wertvolle Sekunden verlor, zündete Fatton in der Abfahrt den Turbo. Die Schweizerin überquerte die Ziellinie mit einer Zeit von 2:59,77 Minuten und distanzierte Harrop um deutliche 2,38 Sekunden. Bronze sicherte sich die Spanierin Ana Alonso Rodriguez.

Mit dem historischen Gold-Erfolg von Marianne Fatton im Skibergsteigen festigt die Schweiz ihre beeindruckende Position in der Weltspitze der Olympischen Winterspiele 2026. Aktuell belegt die Schweizer Delegation mit insgesamt 13 Medaillen – davon 6 Mal Gold, 4 Mal Silber und 3 Mal Bronze – den hervorragenden 7. Rang in der Nationenwertung.

(text: sda,tki/bild:keystone)