29 Dezember 2022

Situation in Berner Oberl├Ąnder Notfallstationen angespannt

Die Notfallstationen der Schweizer Spit├Ąler sind am Anschlag. Auch im Berner Oberland ist die Situation angespannt. Der Notfall im Spital Interlaken sei gut ausgelastet, an der Grenze zur ├ťberlastung, sagt der Chefarzt Innere Medizin, Heinz Schaad, gegen├╝ber Radio BeO. Grund daf├╝r seien die drei gleichzeitig grassierenden Viruserkrankungen, Covid, die Grippe und RSV. Dazu k├Ąmen die ersten Skiunf├Ąlle. Auch im Spital Thun sieht die Situation kaum besser aus. ├ťber Weihnachten seien bereits Betten auf den G├Ąngen gestanden, erkl├Ąrt die Stellvertretende Leiterin der Notfallpflege, Nadja Bruni. Wer zur Zeit mit weniger dringlichen Beschwerden die Notfallstation des Spitals Thun aufsuche m├╝sse sich bewusst sein, dass triagiert werde und mit Wartezeiten von bis zu vier Stunden rechnen m├╝sse.

Schaad empfiehlt bei Atemwegserkrankungen gerade bei j├╝ngeren Menschen ohne Vorerkrankungen, wie beispielsweise Zucker, Bluthochdruck, Herz- oder Lungenproblem erst einmal den Gang zur Haus├Ąrzt:in oder in die Apotheke. Auch Bruni empfiehlt bei leichteren Beschwerden, erst mit einer medizinischen Telefonberatung R├╝cksprache zu nehmen.

(text:csc/bild:unsplash-symbolbild)