16 Juli 2022

Simon Ehammer und Angelica Moser schaffen den Finaleinzug

Simon Ehammer steht an der WM in Eugene im Final der Weitspringer, der in der Nacht auf Sonntag stattfindet. Der Appenzeller zeigt in der Qualifikation mit 8,09 m die viertbeste Weite.

Der Wettkampf verlief allerdings nicht nach dem Gusto des Jahres-Weltbesten (8,45 m). Nach einem Nuller und 7,90 m im zweiten Versuch, die letztlich nicht f├╝r das Zw├Âlferfeld im Final gereicht h├Ątten, war die Qualifikation noch nicht in trockene T├╝cher gelegt. Der Befreiungsschlag kam erst im dritten und letzten Versuch.

Das Bonmot „Unverhofft kommt oft“ traf auf Angelica Moser zu. Die Stabhochspringerin zog mit bescheidenen 4,35 m in den WM-Final (Nacht auf Montag) ein. Nachdem die Z├╝rcherin auf 4,50 m zum dritten Mal gescheitert war, verliess sie schwer entt├Ąuscht die Matte. „Ich wollte nur noch aus dem Stadion und der Trainerin sagen, sie solle den Flug umbuchen“, schilderte die Z├╝rcherin ihre Gef├╝hlslage. Etwas ├╝berraschend bekundeten viele Athletinnen M├╝he mit der Anlage. In der Regel m├╝ssen beim Grossanlass rund 20 cm mehr geboten werden, um in den Final vorzustossen.

(text:sda/bild:sda)