14 April 2023

Sieg fĂŒr Macron in Rentenstreit: Verfassungsrat billigt Reform

Die umstrittene Rentenreform von Frankreichs PrĂ€sident Emmanuel Macron kann in Kraft treten. Der Verfassungsrat erklĂ€rte das Vorhaben zur schrittweisen Anhebung des Renteneintrittsalters von 62 auf 64 Jahre am Freitag im Kern fĂŒr verfassungskonform. Die Entscheidung ist mit Spannung erwartet worden, viele Journalisten warteten vor dem GerichtsgebĂ€ude (Bild). FĂŒr Macron ist es ein Erfolg in dem monatelangen Streit um die Reform. Doch die Proteste könnten durch die Entscheidung weiter angefacht werden.

Macron und die Mitte-Regierung wollen mit der Reform ein drohendes Loch in der Rentenkasse verhindern. Die Einzahldauer fĂŒr eine volle Rente soll schneller steigen. Derzeit liegt das Renteneintrittsalter in Frankreich bei 62 Jahren. TatsĂ€chlich beginnt der Ruhestand im Schnitt spĂ€ter: Wer fĂŒr eine volle Rente nicht lange genug eingezahlt hat, arbeitet lĂ€nger. Mit 67 gibt es dann unabhĂ€ngig von der Einzahldauer Rente ohne Abschlag – das soll so bleiben.

(text und bild:sda)