21 Januar 2023

Selenskyj k├Ąmpft weiter um Leopard-Panzer

Nach der Ukraine-Konferenz im deutschen Ramstein will Pr├Ąsident Wolodymyr Selenskyj in Kiew weiter f├╝r eine rasche Lieferung von deutschen Leopard-2-Panzern an sein Land k├Ąmpfen. Er habe bei den Gespr├Ąchen viel Verst├Ąndnis f├╝r die Erfordernisse der von Russland angegriffenen Ukraine geh├Ârt, sagte Selenskyj. „Ja, wir werden noch k├Ąmpfen m├╝ssen um die Lieferung moderner Panzer, aber mit jedem Tag machen wir es noch offenkundiger, dass es keine Alternative gibt zu der Entscheidung f├╝r Panzer.“

Bei der Konferenz auf dem US-Luftwaffenst├╝tzpunkt fiel am Freitag noch keine Entscheidung f├╝r die Lieferung von Kampfpanzern, weil Deutschland weiter z├Âgert. Trotzdem zeigte sich Selenskyj in seiner in Kiew verbreiteten allabendlichen Videobotschaft optimistisch, dass er die Panzer erhalten wird.

Auch der ukrainische Verteidigungsminister Olexij Resnikow sagte nach einem Treffen mit seinem neuen deutschen Kollegen Boris Pistorius, dass die Gespr├Ąche ├╝ber die Leopards 2 fortgesetzt w├╝rden. Er dankte der deutschen Regierung und der Bev├Âlkerung f├╝r die Milit├Ąrhilfe. Medien in Kiew berichteten nach Resnikows Angaben, dass eine Reihe Staaten zugestimmt habe, die Ausbildung ukrainischer Soldaten an den Leopard-2-Panzern zu beginnen. Insbesondere dankte er demnach Polen f├╝r die Initiative.

Selenskyj sagte, notwendig seien auch Raketen mit gr├Âsseren Reichweiten, um ukrainische Gebiete zu befreien. Nicht alles, wor├╝ber in Ramstein gesprochen wurde, sei f├╝r die ├ľffentlichkeit bestimmt, meinte Selenskyj. Unterm Strich aber stehe eine St├Ąrkung des ukrainischen Widerstandes gegen die russische Aggression.

(text:sda/bild:sda)