25 Januar 2023

Selenskyj dankbar f├╝r Panzer-Lieferungen

Vornehme Zur├╝ckhaltung statt ungez├╝gelter Freude: Der ukrainische Pr├Ąsident Wolodymyr Selenskyj hat sich betont zur├╝ckhaltend zu Berichten ├╝ber die Freigabe aus Berlin zur Lieferung von Leopard-Kampfpanzern an sein Land ge├Ąussert. Er sei dankbar, doch gehe es nicht um 15 Panzer, der Bedarf sei viel gr├Âsser, sagte er am Dienstagabend in seiner t├Ąglichen Videoansprache. Sein Kanzleichef Andrij Jermak freute sich dagegen erkennbar. Aussenminister Dmytro Kuleba deutete die n├Ąchste grosse Diskussion an – n├Ąmlich ├╝ber den Wunsch der Ukraine nach modernen Kampfflugzeugen aus westlicher Produktion.

Nach Angaben aus Koalitionskreisen will die Bundesregierung Leopard-2-Panzer in die Ukraine liefern und dies auch B├╝ndnispartnern erlauben. Das Kanzleramt ├Ąusserte sich bisher nicht dazu. Geplant ist laut „Spiegel“, mindestens eine Kompanie mit der Version Leopard 2A6 aus Best├Ąnden der Bundeswehr auszustatten. Daf├╝r w├Ąren 14 der Waffensysteme n├Âtig.

Zudem wurde durch US-Medien bekannt, dass nun doch auch die USA Abrams-Kampfpanzer an die Ukraine liefern wollen. Das berichtete die „New York Times“ am Dienstagabend (Ortszeit) unter Berufung auf Insider. Eine offizielle Best├Ątigung k├Ânne es der Zeitung zufolge bereits an diesem Mittwoch geben. Es k├Ânne sich um 30 bis 50 Panzern handeln. Zuvor hatte bereits Polen die Lieferung einer Leopard-Kompanie an Kiew angek├╝ndigt. Auch Finnland und andere L├Ąnder sind bereit, die Ukraine mit Leoparden zu beliefern.

(text:sda/bild:sda)