4 August 2021

Staatsanwalt fordert vier Jahre Freiheitsstrafe

Vier Jahre Freiheitsstrafe und eine Geldstrafe von 40 Tagess├Ątzen zu 50 Franken: So lautet der Antrag der Bundesanwaltschaft im Prozess gegen den ehemaligen Seco-Mitarbeiter, dem Verst├Âsse gegen das Beschaffungsrecht vorgeworfen werden.

Der Staatsanwalt bezeichnete in seinem knapp dreist├╝ndigen Pl├Ądoyer am Mittwoch am Bundesstrafgericht in Bellinzona die kriminelle Energie des ehemaligen Seco-Ressortleiters als “hoch”.

Das Verschulden des ehemaligen Bundesbeamten wiege insgesamt schwer, res├╝mierte der Staatsanwalt. Er habe das Seco “in einem betr├Ąchtlichen Umfang” gesch├Ądigt.

Die Bundesanwaltschaft wirft dem ehemaligen Ressortleiter des Seco unter anderem ungetreue Amtsf├╝hrung, Urkundenf├Ąlschung, Sich-bestechen-Lassen und Geldw├Ąscherei vor.

Gem├Ąss Anklageschrift hat der heute 68-J├Ąhrige fiktive Rechnungen genehmigt und zur Zahlung freigegeben. Er soll des weiteren gemeinsam mit zwei der drei anderen Angeklagten eine Falschbeurkundung begangen sowie Geldw├Ąscherei betrieben zu haben.

(text:sda/bild:beo)