30 August 2026

Seaside 2026 – wirtschaftlich nicht top, trotzdem viel Glück

Philippe Cornu, Mitgründer des Seaside 2026 sagt, dass man am Freitag grosses Glück hatte, dass man vor den Unwettern, die Teile der Westschweiz getroffen hatten verschont geblieben sei. Zwar kein Hagel oder Sturm, dafür Regen hatte man zu verzeichnen. Dieser hat sich auf die Umsätze in der Gastronomie ausgewirkt, sagt Cornu, einerseits seien die Gäste später angereist, andererseits hätten sie sich auch bei der Verpflegung zuerst zurückgehalten. Die Umsätze daraus, seien aber wichtig für die wirtschaftliche Gesundheit des Seaside. Zudem war der Samstag zwar ausverkauft, aber am Freitag bleiben rund 1’000 Tickets übrig: 19’000 Tickets wurden schlussendlich etwa verkauft. Cornu sagt, dass man heute noch nicht sagen könne, wie es aussehe finanziell. Es tue sicher weh, sei aber nicht bedrohlich. Punkto Acts haben ihm Alvaro Soler und Anastacia besonders imponiert, sagt Cornu – sie hätten viel Energie auf die Bühne gebracht. Zu zukünftigen Acts kann Cornu aktuell noch nichts sagen, da sei noch nichts in trockenen Tüchern. Rückblickend auf diese Ausgabe sagt er aber noch, dass es schwierig sei beim Booking der Künstlerinnen und Künstler jedes Mal den Geschmack des Publikums zu treffen: Es gäbe halt Faktoren, die sie als Veranstalter nicht beeinflussen können.

(textogr/bild:beo)