17 Februar 2022

Schweizerinnen und Schweizer wanderten 199 Millionen Stunden

Die Schweizer Bev├Âlkerung ist im Jahr 2020 199 Millionen Stunden gewandert. Das hat eine zus├Ątzliche Auswertung der Studie Sport Schweiz 2020 ergeben.

Gegen├╝ber der letzten Erhebung im Jahr 2014 sei der Anteil der wandernden Bev├Âlkerung noch einmal deutlich gestiegen und zwar um 12,6 Prozentpunkte auf 56,9 Prozent, teilte das Bundesamt f├╝r Sport (Baspo) am Donnerstag mit. Diese Personen investierten ins Wandern insgesamt 199 Millionen Stunden, das sind 37 Millionen Stunden mehr als vor sechs Jahren.

Jeder zehnte Wanderer sei dabei zwischen sechs und zehn Tagen pro Jahr unterwegs gewesen, w├Ąhrend jeweils drei bis f├╝nf Stunden pro Tag. 95 Prozent der wandernden M├Ąnner und Frauen h├Ątten die Aktivit├Ąt nicht in einem Verein oder in einer organisierten Gruppe ausgef├╝hrt.

An zweiter Stelle auf der Beliebtheitsskala folgt das Radfahren mit 42 Prozent der Bev├Âlkerung, die diese Aktivit├Ąt w├Ąhrend insgesamt 147 Millionen Stunden aus├╝bte. Das sind 6,7 Prozent mehr als 2014.

Im Gegensatz zu den Wandernden waren die Radfahrer an mehr Tagen daf├╝r jeweils w├Ąhrend einer k├╝rzeren Zeitdauer in ihrer Sportart aktiv gewesen: Acht Prozent von ihnen fuhren an 21 bis 50 Tagen pro Jahr f├╝r jeweils zwischen einer und zwei Stunden Rad.

Danach folgt das Schwimmen, das von 38,6 Prozent der Bev├Âlkerung ausge├╝bt wurde. Die Anh├Ąnger dieser Sportart verbrachten insgesamt 40,5 Millionen Stunden (-3,2 Mio.) im Wasser, knapp die H├Ąlfte jeweils zwischen 31 Minuten und einer Stunde pro Mal.

Das Skifahren begeisterte einen Anteil von 34,9 Prozent der Bev├Âlkerung, die 88 Millionen Stunden auf den Skiern verbrachte. Das sind 9,1 Millionen Stunden weniger als 2014. Jeder f├╝nfte Skifahrer war an sechs bis zehn Tagen pro Jahr w├Ąhrend drei bis f├╝nf Stunden auf der Piste.

Untersucht wurden bei den befragten 13’621 Personen auch die Einkommensgruppen in Bezug auf ihre liebste Sportart: „Nicht unerwartet“ geh├Ârten die Liebhaber von Golf und Tennis der h├Âchsten Einkommensgruppe mit einen Haushaltseinkommen von ├╝ber 9000 Franken pro Monat an.

Entsprechend ├╝bte auch nur eine kleine Minderheit diese beiden Sportarten regelm├Ąssig aus: Gem├Ąss der erg├Ąnzten Auswertung der Ergebnisse aus der Studie „Sport Schweiz 2020“ nahm die Popularit├Ąt von Golf von 2014 bis 2020 um 0,5 Prozentpunkte auf 2,3 Prozent zu, diejenige von Tennis um 0,2 Prozentpunkte auf 5,4 Prozent.

Radfahrer und Schwimmer nicht lange unterwegs

Wohlhabende Golf- und Tennisspieler