10 Februar 2026

Schweizer Teams in Rücklage – Johnson/Shiffrin auf Goldkurs

Die Schweizer Frauen können in der Team-Kombination nicht an die Leistungen der Männer tags zuvor anknüpfen. Nach der Abfahrt liegen die vier Schweizer Teams in Cortina 1,5 Sekunden und mehr zurück.

Die Schweizer Speed-Fahrerinnen kommen auf der Piste Olimpia delle Tofane weiterhin nicht auf Touren. Nach der missglückten Abfahrt, in welcher Corinne Suter als beste Schweizerin mit fast zwei Sekunden Rückstand nur 14. geworden war, bot die Kombinations-Abfahrt die Chance, es besser zu machen.

Allerdings konnten sich die vier Schweizer Abfahrerinnen nicht entscheidend steigern. Beste war wiederum Suter (12. Rang), die 1,51 Sekunden auf Breezy Johnson einbüsste. Die Abfahrts-Olympiasiegerin aus den USA, die im Slalom auf Mikaela Shiffrin vertrauen kann, war wiederum die Schnellste.

Team-Partnerin von Suter ist Camille Rast, der im Slalom (ab 14.00 Uhr) ein Traum-Lauf gelingen muss, um überhaupt noch in die Nähe der Medaillen-Ränge vorzustossen.

Drei Hundertstel mehr als Suter verlor Jasmine Flury (13.). Die Abfahrts-Weltmeisterin von 2023 hofft im Slalom auf eine Aufholjagd von Wendy Holdener. Die Schwyzerin hat an Olympischen Spielen schon fünf Medaillen gewonnen.

Janine Schmitt (16./im Team mit Mélanie Meillard) verlor 1,9 und Delia Durrer (18./Eliane Christen) gar 2,5 Sekunden auf die Bestzeit.

Hinter dem führenden Duo Johnson/Shiffrin, das im vergangenen Jahr in Saalbach bereits WM-Gold in der Team-Kombination gewonnen hatte, reihten sich die Österreicherinnen Ariane Rädler/Katharina Huber (0,06 Sekunden zurück) und die Italienerinnen Laura Pirovano/Martina Peterlini (0,27 zurück) ein. Insgesamt acht Teams liegen nach halbem Pensum innerhalb von nur 0,78 Sekunden.

Zu den Enttäuschten des Tages gehörte das italienische Duo Sofia Goggia/Lara Della Mea. Ihre Medaillen-Ambitionen fanden mit dem Sturz von Goggia, der Olympia-Dritten in der Spezial-Abfahrt vom Sonntag, ein abruptes Ende.

(text:sda/bild:unsplash)