Schweizer Parahotellerie knapp im Plus
Die Schweizer Parahotellerie hat im zweiten Quartal leicht mehr Übernachtungen gezählt als im Vorjahr. Dabei entwickelten sich die einzelnen Beherbergungsformen allerdings unterschiedlich.
Insgesamt verzeichnete die Parahotellerie von April bis Juni 3,86 Millionen Logiernächte, wie das Bundesamt für Statistik (BFS) am Freitag mitteilte. Das sind 0,4 Prozent mehr als in der Vorjahresperiode. Die inländische Nachfrage erreichte 2,6 Millionen Logiernächte und machte damit 68 Prozent der Gesamtnachfrage aus.
Bei den kommerziell bewirtschafteten Ferienwohnungen wurden im zweiten Quartal 985’460 Logiernächte gezählt. Das sind 8,9 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum. Die inländische Nachfrage machte dabei gut die Hälfte der Nachfrage aus.
Dagegen legten die Kollektivunterkünfte, zu denen beispielsweise Jugendherbergen oder SAC-Hütten zählen, um 3,2 Prozent auf 1,32 Millionen Logiernächte zu. Davon gingen rund 84 Prozent auf das Konto der Schweizer Gäste.
Auch die Campingplätze verbuchten ein Plus. Die Zahl der Logiernächte stieg um 4,7 Prozent auf 1,56 Millionen. Die inländische Nachfrage machte dabei rund 70 Prozent der Gesamtnachfrage aus.
Über das gesamte erste Halbjahr betrachtet entwickelte sich die Parahotellerie allerdings rückläufig. Die Zahl der Logiernächte sank gegenüber der Vorjahresperiode um 3,1 Prozent auf 8,16 Millionen.
(text:sda/bild:keystone)