14 November 2022

Schweizer Nationalmannschaft in Katar angekommen

Die Schweizer Fussball-Nationalmannschaft ist am Montagabend kurz vor Mitternacht Ortszeit in Katar angekommen. Die Reise nach Doha verlief reibungslos. Yann Sommer rechnet mit seinem baldigen Comeback, Breel Embolo brachte eine ErkÀltung aus Frankreich mit.

Bevor die Mannschaft am Nachmittag von ZĂŒrich Richtung Katar abhob, stellten sich Nationalcoach Murat Yakin und die Spieler den Fragen. Die erfreuliche Erkenntnis dabei: Der Grossteil der Mannschaft ist trotz zuletzt hoher Belastung gesund, gut in Form und bereit fĂŒr eine Erfolgsgeschichte in Katar.

Auch von Captain Granit Xhaka und Goalie Yann Sommer gab es positive Signale: Xhaka hat sich von den Magenproblemen vollstĂ€ndig erholt, die ihn am Samstag im Match mit Arsenal zu einer frĂŒhen Auswechslung gezwungen hatten. Sommer ist zuversichtlich, dass er seinen lĂ€dierten Fuss spĂ€testens im Eröffnungsspiel gegen Kamerun am 24. November wieder uneingeschrĂ€nkt belasten kann.

Sommer rĂ€umte zwar ein, dass die BĂ€nderverletzung, die er sich Mitte Oktober zugezogen hatte, schwerer war als zunĂ€chst angenommen. Der Genesungsprozess sei aber weit fortgeschritten und das Comeback nicht mehr weit weg. „Das Ziel ist, am Donnerstag im Test gegen Ghana zu spielen“, so der Schweizer Nummer-1-Goalie.

Breel Embolo, der am Sonntagabend um 20.45 Uhr noch mit Monaco im Einsatz stand (und 2:3 gegen Marseille verlor), rĂŒckte etwas spĂ€ter am Flughafen ein und klang mit seiner heiseren Stimme ziemlich angeschlagen. Der im Nationalteam gesetzte StĂŒrmer gab aber umgehend Entwarnung: „Ich bin ein bisschen erkĂ€ltet, aber es ist nichts Schlimmes.“

Nach der Landung bezog die SFV-Auswahl ihr WM-Camp im Luxushotel Royal MĂ©ridien in Doha. Dank der kurzen Distanzen wird es das RĂ©duit bis zum Turnierende sein – mit einem kurzen Abstecher nach Abu Dhabi zum Test gegen Ghana. In diesem will Yakin vor allem den Spielern mit wenig Matchpraxis Einsatzzeit gewĂ€hren, wobei er im Spiel sechsmal wechseln kann. Xherdan Shaqiri, der seit September ohne Ernstkampf ist und sich zuletzt beim FC Lugano fit hielt, dĂŒrfte von Beginn weg spielen.

(text:sda/bild:sda)