4 Oktober 2021

Schweizer Immobilienmarkt legt Atempause ein

F├╝r Wohnungssuchende hat sich im September die Lage etwas entsch├Ąrft, waren doch die Angebotsmieten leicht r├╝ckl├Ąufig. Leicht nach unten bewegt haben sich auch die Angebotspreise f├╝r Eigenheime.

Doch das k├Ânnte sich bald wieder ├Ąndern, schreibt die Immobilienplattform Immoscout24 in einer Mitteilung vom Montag. Die in Inseraten ausgeschriebenen Mieten haben sich im September 2021 um geringf├╝gige 0,2 Prozent nach unten bewegt.

Mit einer Ver├Ąnderung von 0,0 Prozent befinden sich die Angebotsmieten schweizweit “heute exakt auf dem Stand von vor zw├Âlf Monaten”, schreibt Immoscout24 weiter.

Allerdings entwickelten sich die Mietangebote im September je nach Region unterschiedlich. G├╝nstiger wurden die Mieten einzig in der Grossregion Z├╝rich (-0,6 Prozent), w├Ąhrend es in der Zentralschweiz (+0,5 Prozent) und in der Ostschweiz (+1,2 Prozent) zu Aufschl├Ągen kam.

Mehr oder weniger konstant war die Entwicklung in der Genferseeregion (+0,2 Prozent), im Mittelland (+0,3 Prozent), in der Nordwestschweiz (+0,3 Prozent) und im Tessin (+0,2 Prozent).

Per Stichtag 1. Juni 2021 standen schweizweit fast 61’000 Mietwohnungen leer. Das entspricht einem deutlichen R├╝ckgang von rund 5500 Einheiten (-8,4%) im Vergleich zum Vorjahr. Ausgenommen von dieser Entwicklung sind die Zentren. In diesen finden sich bereits seit Jahren kaum leerstehende Wohnungen, was sich den Angaben zufolge in ├╝berdurchschnittlich hohen Mietpreisen widerspiegelt.

Bei den Kaufpreisen f├╝r Einfamilienh├Ąuser sei im September “kaum mehr an der Preisschraube gedreht worden”, schreibt Immoscout24. Die inserierten Hauspreise waren mit -0,2 Prozent minimal r├╝ckl├Ąufig. Bei den Eigentumswohnungen sei der Zuwachs mit 0,6 Prozent “zumindest moderat” gewesen, heisst es weiter.

(text:sda/bild:unsplash)