6 April 2021

Schweizer Hotellerie leidet auch im Februar unter Coronakrise

Die Coronakrise hinterl├Ąsst in der Schweizer Hotellerie nach wie vor tiefe Spuren. Die Zahl der ├ťbernachtungen ist auch im Februar stark zur├╝ckgegangen. Es fehlen vor allem G├Ąste aus dem Ausland.

Die Hotel├╝bernachtungen brachen im Februar gegen├╝ber den noch relativ guten Vergleichszahlen aus dem Vorjahr um 39,9 Prozent auf 2,00 Millionen ein, wie das Bundesamt f├╝r Statistik (BFS) am Dienstag anhand provisorischer Ergebnisse mitteilte. Im Januar hatte Corona die Zahl der Logiern├Ąchte um 58 Prozent in die Tiefe gerissen.

Die weltweiten Reiserestriktionen wie strenge Quarant├Ąnebestimmungen oder gar Grenzschliessungen sind eine schwere Belastung f├╝r den Tourismus. Nach einem noch guten Jahresbeginn hatten im Jahr 2020 die Folgen der Corona-Pandemie die Zahl der ├ťbernachtungen in der Schweiz auf das Niveau von zu Beginn der 50er-Jahre zur├╝ckgeworfen.

In Schweizer Hotels checken in erster Linie heimische G├Ąste ein, aus dem Ausland reisen deutlich weniger Touristen an. Das war auch zu Beginn des Jahres 2021 so. Im Februar betrug der R├╝ckgang der Logiern├Ąchte von ausl├Ąndischen G├Ąsten fast 80 Prozent auf gut 335’000. Nach zwei Monaten ergibt sich ein praktisch gleich hohes Minus.

Besser l├Ąuft das Gesch├Ąft mit den Schweizer G├Ąsten, doch auch da nahmen die ├ťbernachtungszahlen ab. Im Februar wurden mit heimischen G├Ąsten insgesamt 1,67 Logiern├Ąchte registriert. Das sind rund 4 Prozent weniger als im Vorjahr. F├╝r Januar und Februar zusammen ergibt sich ein R├╝ckgang um einen F├╝nftel.

(text:sda/bild:unsplash)