4 Januar 2024

Schweizer Berghilfe unterst├╝tzt rund 280 Solarprojekte

Das im vergangenen Fr├╝hling lancierte Solarprogramm der Stiftung Schweizer Berghilfe ist erfolgreich gestartet: Die Stiftung finanzierte 2023 rund 280 Solarprojekte von Betrieben im Berggebiet mit. Dies forderte auch die ehrenamtlich t├Ątigen Expertinnen und Experten.

„├ťber den Sommer hatte ich doppelt so viel zu tun wie ├╝blich“, wird der f├╝r die beiden Kantone Appenzell verantwortliche Experte Peter Pauli in einer Mitteilung vom Donnerstag zitiert. Auch in anderen Gebieten stieg die Belastung der 38 Expertinnen und Experten, die die eingehenden Gesuche pr├╝fen und die Betriebe vor Ort besuchen, deutlich an.

Die Berghilfe-Personen leisteten f├╝r das neue Solarprogramm einen Sondereinsatz: Insgesamt 1800 Arbeitsstunden wandten die Ehrenamtlichen daf├╝r auf. Hinzu kamen weitere 7600 Stunden, in denen sie die ├╝brigen ├╝blichen Gesuche begutachteten. Neben den 280 Solarprojekten unterst├╝tzte die Berghilfe 550 weitere Projekte.

Das Solarprogramm sei von Beginn an auf grosses Interesse gestossen, heisst es in der Mitteilung. Erste Bergbetriebe h├Ątten gleich nach dessen Lancierung Gesuche f├╝r Photovoltaikanlagen eingereicht. Bislang seien haupts├Ąchlich Projekte auf Bergbauernh├Ąuser realisiert worden.

Die Schweizer Berghilfe, die sich ausschliesslich ├╝ber Spenden finanziert, ├╝bernimmt bei Solarprojekten bis zur H├Ąlfte der Investitionskosten. Sie ber├╝cksichtigt dabei die finanzielle Situation der Bauwilligen und die verf├╝gbaren F├Ârderbeitr├Ąge der ├Âffentlichen Hand. Das im Fr├╝hling 2023 gestartete Solarprogramm ist vorerst bis Ende 2024 befristet.

(text:sda/bild:unsplash)