26 April 2022

Schweizer Berghilfe investierte im 2021 29,3 Mio Franken

Die Schweizer Berghilfe unterstĂŒtzte im Jahr 2021 mit 29,3 Millionen Franken 833 zukunftsfĂ€hige Projekte im Schweizer Berggebiet (Vorjahr: 33,6 Mio. Franken, 671 Projekte). Der RĂŒckgang der UnterstĂŒtzungsleistungen erklĂ€rt sich durch die unsichere Wirtschaftslage. Viele Betriebe – insbesondere im Tourismus – hielten sich mit Investitionen und in der Folge mit UnterstĂŒtzungsgesuchen an die Schweizer Berghilfe zurĂŒck.

Schwankungen bei den Nachlasseinnahmen
Die Schweizer Berghilfe erhielt Spenden und Zuwendungen in der Höhe von 29,8 Millionen Franken (Vorjahr 33,9 Mio. Franken). Die erfahrungsgemĂ€ss schwankenden Zuwendungen aus NachlĂ€ssen fielen 2021 mit 15,6 Mio. Franken geringer aus als im Vorjahr (19,3 Mio. Franken). Die Individual- und Projektspenden erreichten mit 14.2 Mio. Franken praktisch das Vorjahresniveau. «Die Treue, mit der sich weite Teile der Schweizer Bevölkerung fĂŒr die Menschen in den Bergen engagieren, ist beeindruckend und erfĂŒllt uns mit grosser Dankbarkeit», sagt Willy Gehriger, PrĂ€sident des Stiftungsrates der Schweizer Berghilfe.

Deutlich mehr Projekte unterstĂŒtzt
Viele Kleinst- und Kleinbetriebe im Berggebiet befanden sich coronabedingt 2021 nach wie vor in einer sehr schwierigen Situation; die allgemeine Unsicherheit ĂŒber die Entwicklung war gross. Die Schweizer Berghilfe bot deshalb unter anderem in einem vereinfachten Gesuchsverfahren unkomplizierte UnterstĂŒtzung an, wenn sich die Unternehmerinnen und Unternehmer via ihre eigenen TreuhĂ€nder Klarheit ĂŒber die finanzielle Situation verschaffen wollten. Die Berghilfe ĂŒbernahm einen Teil der anfallenden Beratungskosten. «Es freut mich sehr, dass wir auf einfache Weise 218 Bergbetrieben helfen konnten, viele Unsicherheiten auszurĂ€umen», sagt Kurt Zgraggen, GeschĂ€ftsfĂŒhrer der Schweizer Berghilfe. «Zuversicht war gerade in diesen turbulenten Zeiten etwas enorm Wichtiges.»

(text:pd/bild:unsplash-symbolbild)