8 September 2021

Schweiz unterst├╝tzt Afghanistan mit weiteren 33 Millionen Franken

Die Schweiz verst├Ąrkt ihr humanit├Ąres Engagement in Afghanistan. Der Bundesrat hat am Mittwoch einen zus├Ątzlichen Beitrag von 33 Millionen Franken f├╝r die Hilfe vor Ort bewilligt. Er warnt vor einem wirtschaftlichen Kollaps, anhaltender D├╝rre und Hungersnot.

Insgesamt unterst├╝tzt die Schweiz die Bev├Âlkerung in Afghanistan somit in den kommenden 16 Monaten mit rund sechzig Millionen Franken.

Zehn Millionen der zus├Ątzlich gesprochenen Mittel leistet das Aussendepartement (EDA) mit einem Eigenbeitrag. Die restlichen 23 Millionen Franken laufen ├╝ber einen Nachtragskredit, ├╝ber den das Parlament befinden wird.

Nach der Evakuierung von Schweizerinnen und Schweizern sowie von afghanischen Mitarbeitenden des Kooperationsb├╝ros in Kabul stehe nun die Hilfe vor Ort im Vordergrund, schreibt der Bundesrat in seiner Mitteilung. Die afghanische Bev├Âlkerung befinde sich in einer akuten Notlage: „Der drohende ├Âkonomische Kollaps, die anhaltende D├╝rre, die Hungersnot wird die Anzahl Menschen, die auf humanit├Ąre Hilfe angewiesen sind, noch weiter erh├Âhen.“

Die Aussenpolitische Kommission des Nationalrats (APK-N) hatte sich Anfang September unzufrieden gezeigt mit dem bisherigen Beitrag der Schweiz f├╝r Stabilit├Ąt und Frieden in Afghanistan. In einer Motion forderte sie den Bundesrat auf, mehr zu tun Auch einen Nachtragskredit schlug die Kommission vor.

Am kommenden Montag, 13. September, findet in Genf eine Konferenz statt. Dort sollen die humanit├Ąre Lage in Afghanistan diskutiert und die Hilfe f├╝r das Land erh├Âht werden.

(text:sda/bild:beo)