23 Mai 2023

Schweiz leistet bisher Direkthilfe von rund 29,5 Millionen Franken

Die Schweiz hat bisher lebensnotwendige GĂŒter im Wert von 29,5 Millionen Franken an die Ukraine geliefert. Die Schweizer Armee unterstĂŒtzt zudem ukrainische FachkrĂ€fte finanziell und mit Kursen bei der humanitĂ€ren MinenrĂ€umung.

Seit dem Einmarsch russischer Truppen in die Ukraine im Februar vergangenen Jahres hat die Schweizer Armee im Rahmen der humanitĂ€ren Hilfe die ukrainische Bevölkerung mit mehreren Konvois mit Material aus ArmeebestĂ€nden versorgt, wie das Eidgenössischen Departements fĂŒr Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport (VBS) am Montag weiter mitteilte.

Inzwischen belÀuft sich der Wert der Schweizer Hilfslieferung auf knapp 30 Millionen Franken. Der Betrag hat sich damit seit Mitte Februar um rund 9 Millionen Franken erhöht.

Bisher lieferte die Armee unter anderem sechs Löschfahrzeuge, 2000 Brandschutzjacken und 149’900 SchutzanzĂŒge in die Ukraine, wie das VBS schreibt. FĂŒr September 2023 ist laut Medienmitteilung eine weitere Winterkleidungslieferung vorgesehen.

Die Schweizer Armee bildet zudem ukrainische Spezialistinnen und Spezialisten in der MinenrĂ€umung aus. Im vergangenen Jahr waren zu diesem Zweck zehn zivile Expertinnen und Experten aus der Ukraine zu drei Kursen zur MinenrĂ€umung in der Schweiz. Die Kurse werden in Zusammenarbeit mit dem Genfer Zentrum fĂŒr HumanitĂ€re MinenrĂ€umung (GICHD) durchgefĂŒhrt.

2023 sind laut Medienmitteilung acht Ă€hnliche Kurse geplant. Ukrainische FachkrĂ€fte sind zur Teilnahme eingeladen. Ihre Reise- und Aufenthaltskosten werden von der Armee ĂŒbernommen. Parallel dazu habe das GICHD ein Ausbildungsprogramm im Westen der Ukraine auf die Beine gestellt. Die Armee unterstĂŒtze dieses Programm mit 500’000 Franken, schreibt das VBS weiter.

(text:sda/bild:unsplash-symbolbild)