4 Mai 2026

Schon ab 45 sollen Frauen Brustkrebs-Screenings machen

Drei führende medizinische Fachgesellschaften der Schweiz empfehlen, Frauen künftig bereits ab 45 Jahren regelmässig zur Mammografie einzuladen, statt wie bisher meist erst ab 50 im Rahmen kantonaler Vorsorgeprogramme. Sie begründen dies damit, dass ein früherer Beginn des Screenings dazu beitragen kann, fortgeschrittene Krankheitsstadien zu vermeiden und damit belastende sowie teure Behandlungen zu reduzieren.

Zudem könnten sowohl die Überlebensrate als auch die Lebensqualität von Brustkrebspatientinnen verbessert werden. Hintergrund ist unter anderem, dass Brustkrebs zunehmend auch bei Frauen unter 50 diagnostiziert wird und in der Altersgruppe der 40- bis 49-Jährigen eine der häufigsten Todesursachen darstellt. Studien zeigen laut den Fachgesellschaften, dass regelmässige Mammografien ab 40 Jahren die Sterblichkeitsrate deutlich senken können, weshalb eine Absenkung des Eintrittsalters auf 45 Jahre als sinnvoll erachtet wird.

(text:sda/bild:keystone)