1 Oktober 2022

Schluss mit herk├Âmmlichen Einzahlungsscheinen – neu nur mit QR-Code

Ab heute Samstag ist Schluss mit den orangen und roten Einzahlungsscheinen. Die herk├Âmmlichen Scheine sind nicht mehr g├╝ltig und werden durch den digitalen QR-Code ersetzt. Ausnahmen sollen keine gemacht werden: ohne QR-Code keine Einzahlung.

Neu umfasst jeder Einzahlungsschein neben dem prominent sichtbaren QR-Code weiterhin alle Angaben auch in Textform und besteht wie die bisherigen Einzahlungsscheine aus einem Zahlteil und einem Empfangsschein. Entwickelt wurde die QR-Rechnung gemeinsam vom Bund, dem Schweizer Finanzplatz, der Wirtschaft und Konsumentenvertretern.

Zwar wurde der neue Einzahlungsschein bereits im Juli 2020 eingef├╝hrt. Aber ganz reibungslos d├╝rfte der Start am Samstag, 1. Oktober dennoch nicht ablaufen. Die Post und die Banken sind laut Patrick Graf von der SIX Interbank Clearing, die das System betreibt, ├╝ber das Zahlungen zwischen Finanzinstituten abgewickelt werden, darauf vorbereitet, den Kunden in den Callcentern oder an den Schaltern erkl├Ąrend behilflich zu sein.

Es k├Ânnen aber keine Ausnahmen gemacht werden: Kunden in den Postfilialen mit alten Einzahlungsscheinen wird nichts anderes ├╝brigbleiben, als zuerst beim Rechnungssteller eine neue Rechnung zu verlangen und dann damit wiederzukommen.

Konsumenten r├Ąt Graf, auch selbst auf die Rechnungssteller zuzugehen, wenn sie im September noch Rechnungen ohne QR-Code erhalten haben. Zumal die Zahlungsfrist oft 30 Tage betr├Ągt. Aber grunds├Ątzlich seien die Unternehmen in der Verantwortung, ihren Kunden korrekte Zahlungsmittel zur Verf├╝gung zu stellen.

Wo die Schweizerinnen und Schweizer aber selbst aktiv werden m├╝ssen: Dauerauftr├Ąge – zum Beispiel f├╝r die Miete – m├╝ssen im E-Banking oder bei der Bank angepasst werden. Dies kann die Bank auch nicht eigenm├Ąchtig f├╝r den Kunden ├╝bernehmen.

(text:sda/bild:sda)