Sanierung Ortsdurchfahrt Matten
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Das Projekt zur Sanierung der Ortsdurchfahrt Matten wird vom 17. August bis am 16. September 2026 öffentlich aufgelegt. Danach wird es der Bau- und Verkehrsdirektion zur Genehmigung eingereicht. Mit der Sanierung der Ortsdurchfahrt Matten werden bestehende Defizite hinsichtlich Verkehrssicherheit, Hindernisfreiheit und Einhaltung der kantonalen Strassenstandards nachhaltig behoben. Wesentliche Mängel bestehen insbesondere bei den Fussgängerquerungen, den Bushaltestellen, bei mehreren Einfahrten sowie der Veloführung.
Das Projekt sieht eine umfassende Neugestaltung des Strassenraums mit Tempo 30, den Einbau eines lärmmindernden Deckbelags sowie Anpassungen an Kreuzungen und an der Strassenbeleuchtung vor. Im Ortszentrum werden verkehrsberuhigende Gestaltungselemente eingesetzt. Am Hirschenplatz und an der Sonnenkreuzung sollen Mehrzweckstreifen die Abwicklung des Verkehrs verbessern und sichere Querungen für den Langsamverkehr ermöglichen. Schliesslich schafft ein durchgängiges Gestaltungskonzept mit Baumreihen und Natursteinflächen eine hohe Aufenthaltsqualität. Im Abschnitt Richtung Wilderswil verbessern eine neue Pförtneranlage, eine neue Fussgängerquerung sowie abgesenkte Randsteine die Verkehrssicherheit.
Ein zentraler Bestandteil des Projekts ist die hindernisfreie Umgestaltung der Bushaltestellen mit 22 Zentimeter hohen Fahrbahnhaltekanten. Wegen der heute ungenügenden Sichtweiten und der längeren Busse der Postauto AG werden sie an neue Standorte verschoben.
Die Sanierung der Ortsdurchfahrt Matten ist ab 2028 vorgesehen. Das Projekt wird über einen Zeitraum von knapp zwei Jahren umgesetzt und von einem umfassenden Verkehrs- und Umleitungskonzept begleitet. Für den 1,2 Kilometer langen Projektperimeter betragen die Gesamtkosten rund 7 Millionen Franken (ohne Werkleitungsarbeiten Dritter).
(text:pd/bild:pd-zvg)