1 September 2026

SAB kritisiert Verkehrsplanung des Bundes

(03:07)

Der Bund plant den Ausbau der Verkehrsinfrastruktur bis 2045 und will mit der Vorlage „Verkehr 45” bestimmte Ausbauprojekte priorisieren. Aus Sicht der Schweizerischen Arbeitsgemeinschaft für die Berggebiete (SAB) kommen die Alpen- und Bergregionen dabei jedoch zu kurz. Sie fordert deshalb mehr Ausbauprojekte im ländlichen Raum.

Bis zum 9. Oktober haben Betroffene und Interessierte die Möglichkeit, sich in einer Vernehmlassung zu den geplanten Verkehrsprojekten des Bundes zu äussern. Thomas Egger, Direktor der SAB, sagt, dass die SAB mit den Plänen des Bundesrates nicht einverstanden ist. Die SAB fordert deshalb vom Bundesrat mehr priorisierte Verkehrsprojekte im alpinen Raum, insbesondere auch auf der Strasse. SAB-Direktor Thomas Egger zeigt sich unverständnisvoll über die bisherige Planung.

Eine bessere Erschliessung sei nicht nur für die einheimische Bevölkerung und deren Lebensqualität wichtig. Auch für den Tourismus und die wirtschaftliche Entwicklung seien gute Verkehrsverbindungen entscheidend und damit auch für den Erhalt von Arbeitsplätzen.

Bis zum 9. Oktober will die SAB eine Stellungnahme beim Bundesrat einreichen. Sie will sich dafür einsetzen, dass zusätzliche Projekte in den Alpen- und Berggebieten in die Planung „Verkehr 45” aufgenommen werden, so Thomas Egger.

(text:pmu/bild:unsplash)