24 M├Ąrz 2023

SAB fordert Fortsetzung der Mitholz-R├Ąumung

Die Schweizerische Arbeitsgemeinschaft f├╝r die Berggebiete SAB fordert die vollst├Ąndige R├Ąumung des ehemaligen Munitionslagers Mitholz. Die Vorbereitungsarbeiten haben bereits begonnen und m├╝ssen nahtlos weiter gef├╝hrt werden. Der Entscheid der Sicherheits┬şpolitischen Kommission des Nationalrates, das Projekt zu sistieren, muss deshalb unverz├╝glich r├╝ckg├Ąngig gemacht werden.

Die SAB hat die Mitglieder der Sicherheitspolitischen Kommission des Nationalrates diese Woche mit einem Schreiben aufgefordert, ihren Entscheid zur Sistierung des Dossiers der R├Ąumung des Munitionslagers Mitholz r├╝ckg├Ąngig zu machen.

Die R├Ąumung des Munitionslagers Mitholz ist ein f├╝r die Schweiz einmaliger Vorgang. Erstmals muss die Bev├Âlkerung eines ganzen Dorfes ihre Heimat verlassen, weil im Untergrund gelagerte Munitionsr├╝ckst├Ąnde ein zu grosses Risiko darstellen. Der Bund steht in der Verantwortung, diese Altlast zu sanieren und f├╝r die Sicherheit der Bev├Âlkerung vor Ort sowie der durchreisenden Personen zu sorgen.

F├╝r die R├Ąumung des Munitionslagers Mitholz wurden bereits zahlreiche Varianten gepr├╝ft. Aus einer erneuten Variantenstudie sind keine neuen Erkenntnisse zu erwarten. Eine teils in den Diskussionen erw├Ąhnte Verkapselung des ehemaligen Munitionslagers w├╝rde das Problem keineswegs beseitigen, sondern w├╝rde nur eine tickende Zeitbombe darstellen. Sp├Ątere Explosionsrisiken oder auch eine Umweltgef├Ąhrdung k├Ânnten nicht ausgeschlossen werden. Die einzig richtige Variante ist deshalb die vollst├Ąndige R├Ąumung des Munitions┬şlagers, so wie sie vom Bundesrat nach eingehender Variantenpr├╝fung vorgeschlagen wird.

(text:pd/bild:zvg/gemeinde kandergrund)