Runder Tisch zum Pfingst-Verkehrschaos in Kandersteg
Aufgrund des Verkehrschaos an Pfingsten in Kandersteg lud das Regierungsstatthalteramt Frutigen-Niedersimmental zu einem „runden Tisch“ ein. Vor Ort waren die beiden Gemeinden Kandersteg und Kandergrund sowie das ASTRA und die BLS. Zudem auch die Kantonspolizei, die Planungsregion, Tourismusvertreter sowie Blaulichtorganisationen. Vermittelt hat die Regierungsstatthalterin Arianne Nottaris, welche gegenüber Radio BeO bestätigte, dass nur kurzfristige Massnahmen diskutiert wurden:
«Es gibt einen ganzen Strauss an kurzfristen Massnahmen. Jeder am Tisch kann etwas dazu beitragen, was in seinem Ermessensspielraum liegt. Aber der wichtigste Bereich, neben der Kommunikation, ist der Versuch mit Tafeln, mit welchen man bereits weiter vorne im Tal auf die Parkplatzsituation aufmerksam macht. Vor allem dann, wenn der Parkplatz bereits vollständig ausgelastet ist. Also so, dass die Autofahrenden bereits vorher darüber informiert werden und nicht nach Kandersteg fahren.»
Auch mittel- und langfristige Massnahmen werden ein Thema sein. Dafür brauche es aber komplexere Überlegungen und ebenfalls ein längeres Zusammenspiel der Parteien. Dieser Aufgabe hat sich die Planungsregion im Februar angenommen, so Arianne Nottaris.
Der Auslöser für diesen „runden Tisch“ war der grosse Touristenansturm in Kandersteg über Pfingsten, als 3’000 Fahrzeuge nach Kandersteg gefahren sind, obwohl es nur halb so viele Parkplätze gibt. Deshalb musste die Gemeinde damals handeln und forderte die Autofahrenden mit einem Verkehrsdienst in Kandergrund zum Umkehren auf, was nicht nur gut ankam.
(text:jkä/symbolbild:pexels)