18 Juni 2026

Geplante Roll- und Begegnungszone in Matten erreicht Meilenstein

Ein wichtiger Meilenstein ist erreicht: Der Trägerverein Skatepark Region Bödeli hat am 18. Juni das Baugesuch für die geplante Roll- und Begegnungszone auf dem Areal der alten Eisbahn auf dem Gemeindegebiet Matten eingereicht.

Nach intensiven Vorarbeiten, Planungsprozessen und breit abgestützten Abklärungen tritt das Projekt damit in die nächste Phase ein. «Endlich haben wir diesen wichtigen Meilenstein mit der Baueingabe erreicht» zeigt sich Robert Sans, bisheriger Projektkoordinator, zufrieden. Er hat die letzten Jahre niemals den Glauben an das Projekt verloren und war «hartnäckig drangeblieben, auch als das Projekt immer wieder verzögert wurde.» Mittlerweile konnte das Projektteam vergrössert werden, was wichtig ist, um das nun 14 Jahre andauernde Projekt wieder auf dem Bödeli zu verankern. Im Projektteam engagieren sich im Bereich Bau Nando Fuhrer, Patrick Scheidegger und Bruno Jeanneret. Jeanneret ist gleichzeitig Vizepräsident des Trägervereins Skatepark Bödeli. Im Bereich Fundraising unterstützen nun Florian Schindler, Kaspar Hösli und Ramona Gloor Robert Sans beim sammeln der dringend benötigten Mittel für die Realisation des Projekts. Für die Finanzen ist Roman Häsler zuständig und im Bereich Kommunikation sind Michael Kandera und Lars Michel zuständig.

Simon Bacher, Präsident des Trägervereins Skatepark Bödeli, freut sich über die grosse Unterstützung. «Wir konnten im letzten halben Jahr viele engagierte Personen ins Boot holen, welche mit einer riesengrossen Motivation dahinterstehen, das ist nach so einer langen Planungsphase nicht selbstverständlich.» Bacher hebt vor allem die breite Unterstützung aus der Region hervor. «Das Projekt wird seit dessen Beginn von einer breiten Bevölkerungsschicht mitgetragen. Wir konnten bereits einige lokale Sponsoren gewinnen, welche das Projekt auch finanziell mittragen», führt Bacher aus. Sans ergänzt, dass die Baukosten zu knapp zur Hälfte von den Gemeinden Interlaken, Matten, Unterseen, Bönigen und Wilderswil getragen werden. Die Beschlüsse der Gemeindeversammlungen über die Finanzierung der Anlage seien nach wie vor aktuell. Der Verein arbeitet mit der gemeindeübergreifenden «Arbeitsgruppe Roll- und Begegnungszone Bödeli» zusammen, welche aus einer Delegation von Gemeinderatsmitgliedern der genannten Gemeinden besteht. Nun sei es daran, die restlichen Gelder zu generieren. Hierfür hat er eine Finanzierungsstrategie und ein Sponsoringkonzept erarbeitet.

Ein niederschwelliger Begegnungsort für Gross und Klein
Die geplante Anlage auf dem Areal der ehemaligen Eisbahn vereint Skatepark, Pumptrack sowie Aufenthaltsbereiche für Familien und Besuchende. Ziel ist es, einen niederschwelligen,
generationenübergreifenden Begegnungsort für die gesamte Region Bödeli zu schaffen.

In den vergangenen Monaten wurden unter anderem die technischen Planungen abgeschlossen, Lärmschutzabklärungen durchgeführt und die Finanzierung weiter konkretisiert. Jetzt geht es darum, den ausstehenden Betrag zur Sicherung der Finanzierung durch Stiftungen, Sponsoren und das lokale Gewerbe zu generieren. Einige grosse Beträge wurden bereits zugesagt, wobei auf einige der ganz grossen Player noch nicht zugegangen wurde.

Mit grosser Zuversicht schauen die Verantwortlichen in die Zukunft und sind überzeugt, dass dieses für das gesamte Bödeli wichtige Projekt, im kommenden Jahr umgesetzt werden kann. «Die Roll- und Begegnungszone soll weit mehr sein als eine Sportanlage», betont Bruno Jeanneret. «Sie wird ein Ort sein, an dem Bewegung, Begegnung und Gemeinschaft zusammenkommen – offen für Kinder, Jugendliche, Familien und alle, die sich gerne draussen aufhalten.»

Bei positivem Verlauf des Bewilligungsverfahrens ist der Baustart im zweiten Quartal 2027 vorgesehen, die Eröffnung ist für Herbst 2027 geplant.

(text:pd/symbolbild:pexels)