24 März 2023

RK Oberland Ost stellt sich gegen √Ąnderung des Waldgesetzes

Der Regierungsrat des Kantons Bern will die Staatsw√§lder k√ľnftig durch eine dem Kanton geh√∂rende privatrechtliche Aktiengesellschaft bewirtschaften lassen. Die Gesch√§ftsleitung der Regionalkonferenz OberlandOst ist mit diesem Vorschlag nicht einverstanden. Sie vermisst darin die gesamtvolkswirtschaftliche Sicht.

Der Kanton Bern ist zwar der gr√∂sste Waldbesitzer, seine W√§lder sind aber auf √ľber 240 einzelne Waldfl√§chen im gesamten Kantonsgebiet verteilt. Nun will er per Gesetz neue Grundlagen schaffen, damit die Staatsw√§lder durch eine eigenst√§ndige Aktiengesellschaft bewirtschaftet werden k√∂nnen. Die Gesch√§ftsleitung der Regionalkonferenz weist die vorgeschlagenen √Ąnderungen zur√ľck und fordert den Regierungsrat auf, eine L√∂sung im Sinne der Gesamtvolkswirtschaft und unter Ber√ľcksichtigung der regionalen Kreislaufwirtschaft aufzuzeigen.

Eine zusammenh√§ngende Territorialbewirtschaftung ist auch mit dem von der Kantonsregierung vorgeschlagenen Modell nicht m√∂glich. Die Gesch√§ftsleitung ist der Meinung, es k√∂nnten deutlich besser Synergien genutzt werden, wenn die lokalen Forstbetriebe innerhalb eines Gebiets sowohl Staatsw√§lder als auch die umliegenden W√§lder bewirtschaften. Mit einer solchen vertraglich sichergestellten gemeinsamen Bewirtschaftung w√ľrden zudem Arbeits und Ausbildungspl√§tze in den lokalen Forstbetrieben gesichert und die regionale Wertsch√∂pfung gest√§rkt.

(text:pd/bild:unsplash)