18 Dezember 2021

Rettungsarbeiten nach t├Âdlichem Taifun „Rai“ auf den Philippinen

Nach dem Durchzug des bislang st├Ąrksten Taifuns des Jahres mit bis zu 24 Toten sind am Samstag die Rettungsarbeiten auf den Philippinen verst├Ąrkt worden. Das Wetter in den besonders betroffenen Regionen im S├╝den und der Mitte des Inselstaates habe sich gebessert, sagte der Sprecher der nationalen Katastrophenschutzbeh├Ârde, Mark Timbal. Damit k├Ânnten die Hilfsmassnahmen sowie die Einsch├Ątzung der Sch├Ąden auf Hochtouren laufen. Die Beh├Ârde ging Meldungen ├╝ber zw├Âlf Tote nach, Polizei und ├Ârtliche Beh├Ârden sprachen indes von bis zu 24 Toten.

Taifun „Rai“ bewegte sich am Samstag in Richtung West-Nordwest auf das S├╝dchinesische Meer zu und befand sich am Nachmittag (Ortszeit) auf offener See, wie das Wetteramt mitteilte. Der Tropensturm, der ├Ârtlich „Odette“ getauft worden war, war am Donnerstag auf Land getroffen. Er hatte Erdrutsche und ├ťberschwemmungen ausgel├Âst, zahlreiche H├Ąuser zerst├Ârt und B├Ąume sowie Strommasten aus dem Boden gerissen, wie der Katastrophenschutz berichtete.

Mehr als 300 000 Menschen mussten sich vor dem Sturm in Sicherheit bringen und ihre H├Ąuser verlassen. Einige Inseln wurden von der Aussenwelt abgeschnitten, etwa f├╝nf Millionen Menschen waren ohne Strom. Tote soll es den ├Ârtlichen Polizeistationen und Verwaltungen zufolge unter anderem in den Provinzen Cebu, Negros Occidental und Bukidnon sowie auf der bei Surfern beliebten Insel Siargao etwa 760 Kilometer s├╝d├Âstlich der Hauptstadt Manila gegeben haben.

Der Inselstaat wird jedes Jahr von durchschnittlich etwa 20 Taifunen heimgesucht. Der bisher schlimmste Taifun „Haiyan“ hatte im November 2013 mehr als 6300 Menschen das Leben gekostet.

(text:sda/bild:pixabay)