29 März 2021

Rettung aus dem eiskalten Seealpsee

Die Rega rettete gestern Sonntagabend, 28. M√§rz 2021, zwei M√§nner aus dem Seealpsee (AI), die im Eis eingebrochen waren. Die aufgebotene Rega-Crew konnte die Verunfallten an der Rettungswinde aus dem eiskalten Wasser fliegen. Sie wurden unverletzt, aber unterk√ľhlt ins n√§chste geeignete Spital transportiert.

Am Sonntagabend ging bei der Rega-Einsatzzentrale der Alarm ein: Zwei Personen waren auf dem gefrorenen Seealpsee mehrere Meter voneinander entfernt eingebrochen und ins Wasser gefallen. Sie konnten zwar den Kopf und die Arme √ľber Wasser halten, waren aber nicht f√§hig, sich selbst√§ndig aus dem eiskalten Wasser in Sicherheit zu bringen. In der Rega-Einsatzzentrale entschied die Einsatzleiterin mit Blick auf alle laufenden Helikopter-Eins√§tze, den Rettungshelikopter der Basis Mollis aufzubieten. Dieser befand sich zu diesem Zeitpunkt n√§mlich auf dem R√ľckflug vom Kantonsspital St. Gallen ins Glarnerland und konnte deshalb den Seealpsee am schnellsten erreichen.

Innert k√ľrzester Zeit war die Molliser Crew vor Ort und entschied sich aufgrund der Dringlichkeit der Situation daf√ľr, die beiden Verunfallten so rasch wie m√∂glich direkt an der Rettungswinde aus dem Wasser zu ziehen: Aus dem √ľber dem Eisloch schwebenden Helikopter wurde der Rega-Notarzt an der Rettungswinde hinunter ins Wasser gelassen, um die erste Person zu fassen und aus dem Wasser zu ziehen. Das gleiche Prozedere wiederholte die Crew mit der zweiten Person. So wurden sie nacheinander ans Seeufer gebracht, wo der Rega-Notarzt sie anschliessend medizinisch erstversorgte. Ein zweiter Rettungshelikopter der Rega wurde aufgeboten, um die beiden unverletzten, aber unterk√ľhlten Verunfallten ins n√§chste geeignete Spital zu transportieren, damit sich der ebenfalls nass gewordene Notarzt der Molliser Crew auf der Basis f√ľr den n√§chsten Einsatz vorbereiten konnte.

(text:pd/bild:zvg)