21 September 2023

Rekrut im Kanton St. Gallen bei Patrouillenmarsch gestorben

Ein Rekrut der Schweizer Armee ist am späten Mittwochabend bei einem Patrouillenmarsch auf dem Schiessplatz Cholloch bei St. Gallenkappel SG zusammengebrochen. Er sei später im Spital gestorben, bestätigte ein Armeesprecher.

Der „Tagesanzeiger“ berichtete zuerst dar√ľber. Der Rekrut sei bei einem 2,5 Kilometer langen sportlichen Patrouillenmarsch zusammengebrochen, erkl√§rte Armeesprecher Stefan Hofer auf Anfrage der Nachrichtenagentur Keystone-SDA.

Danach wurde der junge Mann mit dem Helikopter ins Spital geflogen. Dort sei er gestorben. Der Fall werde nun von der Militärjustiz untersucht. Weitere Informationen gibt es vorerst nicht.

In den letzten Jahrzehnten ist es in Schweizer Rekrutenschulen zu mehreren Todesf√§llen aus medizinischen Gr√ľnden gekommen. 2020 war ein Rekrut in der Grenadierschule in Isone TI auf einem Marsch gestorben. Die Milit√§rjustiz stellte sp√§ter fest, dass er eines nat√ľrlichen Todes gestorben war.

2012 starb ein Rekrut nach einem pl√∂tzlichen Herzstillstand w√§hrend der RS in Bi√®re VD. In Airolo starb 2009 ein 19-j√§hriger Rekrut beim Fussballspielen. Der Angeh√∂rige der Sanit√§ts-RS war in einer Pause aus ungekl√§rten Gr√ľnden zusammengebrochen.

2003 starb ein Rekrut w√§hrend eines 12-Minuten-Laufs in Birmensdorf ZH. Er litt an einer Herzerkrankung, die zum Tod f√ľhrte, wie sich sp√§ter herausstellte.

(text:sda/bild:keystone)