8 November 2022

Region Thun setzt auf saubere Beheizung

Gestern wurde die Inbetriebnahme des FernwĂ€rmenetzes mit einer Besichtigung der KVA Thun und der FernwĂ€rme-Auskopplungsanlage sowie mit Ansprachen von Raphael Lanz und Albert Rösti als Vertreter der innvolvierten Gemeinden und des CEO der Energie Thun AG, Michael Gruber gefeiert. Die Erschliessung der Gemeinden Thun und Uetendorf mit FernwĂ€rme leistet einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung der Energie- und Klimastrategie des Bundes. FernwĂ€rme ersetzt fossile Heizungen und reduziert damit klimaschĂ€dliche CO2-Emissionen. Im Endausbau werden ungefĂ€hr 10’000 Tonnen CO2 pro Jahr eingespart. Die Nutzung der WĂ€rme aus der Abfallverwertung ist nicht nur ökologisch sinnvoll, sie steht auch im Einklang mit den anspruchsvollen Zielen des ĂŒberkommunalen Richtplans Energie. Und das Beste daran: die WĂ€rme stammt aus der Region.

Im MÀrz 2022 wurde die Wohnbaugenossenschaft Schönau als erste Kundin an das FernwÀrmenetz der Energie Thun AG angeschlossen. Seither konnten vier weitere Kundinnen und Kunden in Thun und sieben in Uetendorf angeschlossen werden.

Die Projektidee fĂŒr den Bau des FernwĂ€rmenetzes in Thun und Uetendorf wurde vor rund sechs Jahren lanciert. Anfang 2021 hat die Energie Thun AG mit dem Bau der Hauptleitungen begonnen. Diese sollten bis 2024 fertiggestellt sein. Auch sind bereits Projekte fĂŒr die Netzverdichtung und -erweiterung in Planung.

(text:pd/bild:zvg/energiethun)

Im Bild: Albert Rösti (GemeindeprÀsident Uetendorf), Raphael Lanz (StadtprÀsident Thun) und Michael Gruber (CEO Energie Thun AG). (vrnl)