12 Mai 2026

Region Gantrisch: Verkehrsstudie geht in die Mitwirkung

Das Gantrischgebiet steht beim Alltags- und Freizeitverkehr vor wachsenden Herausforderungen. Die Regionalkonferenz Bern-Mittelland RKBM legt deshalb gemeinsam mit dem Entwicklungsraum Thun und dem Kanton Freiburg eine umfassende Korridorstudie zur Verkehrsentwicklung in den Kerngemeinden des Naturparks Gantrisch bis 2040 vor. Die insgesamt 29 Massnahmen beinhalten etwa ein Konzept zur Parkplatzbewirtschaftung, Ansätze zur Besucherlenkung, Anpassungen im Liniennetz des öffentlichen Verkehrs oder die Optimierung von Veloverbindungen.

Die Studie zeigt auch, dass pauschale Lösungen zu kurz greifen und nicht zielführend sind. Entscheidend sind viel mehr einzelne Puzzlesteine, mit denen sich konkrete Schwachstellen beheben oder reduzieren lassen, heisst es in einer gemeinsamen Mitteilung. Im Fokus stehen Handlungsansätze wie die Reduktion der Belastungen durch den Freizeitverkehr, die Stärkung des ÖV für den Alltag aber auch eine Förderung der Velonutzung im Alltags- und Freizeitverkehr.

Die öffentliche Mitwirkung zur Korridorstudie Gantrisch dauert vom 12. Mai bis zum 15. August 2026. Gemeinden, Ämter, Fachorganisationen und die Öffentlichkeit sind eingeladen, sich zu den Inhalten der Studie zu äussern. Die Mitwirkungsunterlagen sind auf der Website der RKBM abrufbar.

(text:pd,jae/bild:pg)