Rega-Basen rüsten auf: Neue High-Tech-Heli fürs Oberland
Die Rega-Basisstationen in Wilderswil und Zweisimmen haben heute zwei neue Rettungshelikopter des Typs Airbus H145 D3 in Betrieb genommen. Die hochmodernen Maschinen ersetzen die bisherigen Helikopter vom Typ «Da Vinci», die über 16 Jahre im Einsatz standen. Für das Berner Oberland bedeutet der Wechsel einen Quantensprung in der Luftrettung.
Der neue Airbus bietet mehr Leistung und eine geräumigere Kabine. Rega-Pilot Michael Spöri betont, dass vor allem die Elektronik und der Schritt ins digitale Zeitalter mit moderner Datenaufbereitung den grössten Fortschritt darstellten. Zudem erleichtere der veränderte Abstand des Hauptrotors das Manövrieren und die Einsätze in steilem Gelände spürbar.
Auch für die medizinische Versorgung bringt das Modell Vorteile: Wilderswil-Basisleiter Marco Lei erklärt, dass das Material nun direkt in der Kabine integriert und somit immer griffbereit verstaut sei, statt wie früher in einem separaten Kofferraum. Notärztin Selina Hauser ergänzt, dass die neuen Dimensionen und Abläufe zwar anfangs noch etwas Umgewöhnung erforderten, die Freude über die Modernisierung aber überwiege.
Mit der heutigen Inbetriebnahme sind nun 11 der schweizweit 14 Rega-Basen mit dem neuen Modell ausgerüstet. Die Flottenvereinheitlichung reduziert künftig den Aufwand für das Training und den Unterhalt erheblich.
(text:pd,tki/bild:rega)