3 Juni 2023

Probleme mit Bunkern erz├╝rnen Selenskyj

Der ukrainische Pr├Ąsident Wolodymyr Selenskyj hat angesichts der st├Ąndigen russischen Raketen- und Drohnenangriffe auf Kiew erneut Probleme mit den Schutzbunkern in der Hauptstadt beklagt. B├╝rger beschwerten sich dar├╝ber, dass es zu wenige Bunker gebe und einige obendrein verschlossen seien, kritisierte Selenskyj in seiner abendlichen Videobotschaft am Freitag. In einigen Stadtteilen gebe es keinerlei Notunterk├╝nfte. In den vergangenen N├Ąchten war in der Ukraine immer wieder Luftalarm ausgel├Âst worden.

„Dieses Ausmass an Nachl├Ąssigkeit in der Stadt kann nicht durch irgendwelche Rechtfertigungen gedeckt werden“, sagte Selenskyj. Er wies die Regierung an, sich um eine Besserung der Lage zu k├╝mmern. Nach allem, was zuvor passiert sei in Kiew, sei dieser Zustand untragbar. Am Donnerstag hatten einige Menschen in der Hauptstadt bei n├Ąchtlichem Luftalarm vor einem verschlossenen Schutzbunker gestanden, drei von ihnen starben durch die russischen Angriffe, darunter ein neun Jahr altes Kind.

Selenskyj hatte da bereits gefordert, dass eine ausreichende Zahl an Bunkern ├╝berall zug├Ąnglich sein m├╝sse. Es sei die Pflicht der Kommunen, daf├╝r zu sorgen, dass die Schutzr├Ąume rund um die Uhr ge├Âffnet seien. In Kiew hatte B├╝rgermeister Vitali Klitschko die ├ľffnung der Bunker sowie Kontrollen nach der Panne am Donnerstag angeordnet. Laut Selenskyj gab es aber neue Probleme.

(text:sda/bild:sda)