Pro Natura und Projektanten machen mehr Kompromisse
Im Laufe der Zeit können sich Dinge ändern – im Idealfall auch zum Guten. Ein gutes Beispiel dafür ist die Zusammenarbeit zwischen der Umweltorganisation Pro Natura und den Projektverantwortlichen. Noch vor einigen Jahren herrschte ein rauer Ton untereinander und man machte es sich gegenseitig schwer. Nun ist es aber mehr ein Miteinander statt ein Gegeneinander. Klar ist, dass sich Pro Natura immer noch als „Anwalt der Natur“ sieht, aber ihr Vorgehen ist nun anders. Der Präsident von Pro Natura Berner Oberland, Hanspeter Güntensperger, sagt gegenüber Radio BeO:
«Wir versuchen unsere Anliegen vor allem über Mitwirkungen einzubringen und eben weniger direkt über die Konfrontation. Wir sind deshalb wirklich sehr oft mit den Projektanten im Austausch und werden rechtzeitig informiert».
Einsprachen gebe es natürlich trotzdem noch – vor allem bei Baugesuchen, welche ungenügend eingereicht werden, so Hanspeter Güntensperger. Ein positives Beispiel wie man einen gemeinsamen Kompromiss finden kann, sei übrigens die Erhöhung der Grimsel Staumauer, sagt er weiter.
(text:jkä/bild:beo)