17 Mai 2022

Preise f├╝r Wohneigentum steigen im ersten Quartal nicht weiter an

Die Preise f├╝r Wohneigentum sind in der Schweiz im vergangenen Quartal nicht mehr weiter gestiegen. Der Schweizerische Wohnimmobilienpreisindex (IMPI) hat sich im Vergleich zum Vorquartal leicht zur├╝ckgebildet.

Insgesamt ging der Index in der Periode von Januar bis M├Ąrz 2022 im Vergleich zum Vorquartal um 0,4 Prozent auf 110,3 Punkte zur├╝ck.

Gegen├╝ber dem entsprechenden Vorjahresquartal betr├Ągt der Preisanstieg allerdings noch immer satte 7,0 Prozent, wie das Bundesamt f├╝r Statistik (BFS) am Dienstag mitteilte.

Der Grund f├╝r den leichten R├╝ckgang gegen├╝ber dem Vorquartal ist die Preisentwicklung bei den Eigentumswohnungen. Diese wurden schweizweit 1,2 Prozent g├╝nstiger, wobei in den meisten untersuchten Regionen ein R├╝ckgang festgestellt worden sei.

Bei den Einfamilienh├Ąusern hielt der Aufw├Ąrtstrend mit +0,6 Prozent hingegen an, wobei die Bandbreite der Entwicklung in den verschiedenen Regionen von -4,2 bis +4,9 Prozent reichte. Im Vorjahresvergleich wurden sowohl Einfamilienh├Ąuser (+8,5%) als auch Eigentumswohnungen (+5,6%) teurer.

Der IMPI ist ein relativ neuer Indikator: Er wird erst seit dem dritten Quartal 2020 quartalsweise publiziert. Laut BFS wird er aus durchschnittlich rund 7000 Transaktionen berechnet, die aus allen Regionen der Schweiz stammen. Das BFS bezieht dabei Daten von den 25 gr├Âssten Hypothekarinstituten in der Schweiz. Diese deckten einen sehr grossen Marktanteil ab, da die ├╝berwiegende Mehrheit der Immobilienk├Ąufe mit einer Hypothek finanziert werde, heisst es.

(text:sda/bild:unsplash)