14 Februar 2023

Preise fĂŒr Wohneigentum steigen auch im vierten Quartal

Die Preise fĂŒr Wohneigentum sind in der Schweiz im vierten Quartal und auch insgesamt ĂŒber das gesamte Jahr 2022 weiter gestiegen. Der Schweizerische Wohnimmobilienpreisindex (IMPI) legte in der Periode von Oktober bis Dezember 2022 im Vergleich zum Vorquartal um 1,2 Prozent auf 116,0 Punkte zu.

GegenĂŒber dem entsprechenden Vorjahresquartal betrĂ€gt der Preisanstieg gar 4,8 Prozent, wie das Bundesamt fĂŒr Statistik (BFS) am Dienstag mitteilte. Zum Anstieg des Gesamtindex gegenĂŒber dem Vorquartal trugen die Preisentwicklung bei den Eigentumswohnungen (+0,5%), besonders aber der Anstieg bei den EinfamilienhĂ€usern (+2,0%) bei.

FĂŒr das Gesamtjahr 2022 errechnet sich gemĂ€ss dem Index eine durchschnittliche Jahresteuerung auf Wohneigentum in Höhe von 6,4 Prozent. Die Preise von EinfamilienhĂ€usern stiegen durchschnittlich um 7,3 Prozent und die Preise von Eigentumswohnungen um 5,6 Prozent.

EinfamilienhÀuser wiesen in sÀmtlichen Gemeindetypen höhere Preise auf als im dritten Quartal 2022, hiess es weiter. Der stÀrkste Preisanstieg fand in der Kategorie der lÀndlichen Gemeinden statt (+5,5%).

Bei den Eigentumswohnungen stiegen die Preise ebenfalls in den lÀndlichen Gemeinden am stÀrksten (+3,8%). Dagegen sanken die Preise in den stÀdtischen Gemeinden einer grossen Agglomeration am deutlichsten (-1,1%).

Der IMPI ist ein relativ neuer Indikator: Er wird erst seit dem dritten Quartal 2020 quartalsweise publiziert. Laut BFS wird er aus durchschnittlich rund 7000 Transaktionen berechnet, die aus allen Regionen der Schweiz stammen. Das BFS bezieht dabei Daten von den 25 grössten Hypothekarinstituten in der Schweiz. Diese deckten einen sehr grossen Marktanteil ab, da die ĂŒberwiegende Mehrheit der ImmobilienkĂ€ufe mit einer Hypothek finanziert werde, heisst es.

(text:sda/bild:unsplash)