29 Mai 2024

Post baut weitere rund 170 eigene Filialen ab

Die Schweizerische Post schliesst in den n├Ąchsten vier Jahren rund 170 weitere eigenbetriebene Filialen. Damit wird sie 2028 noch ein Netz mit 600 Poststellen und 2000 bedienten Standorten f├╝hren. Das teilte die Post am Mittwoch mit.
Klassische Schaltergesch├Ąfte wie Einzahlungen h├Ątten in den letzten vier Jahren nochmals stark abgenommen, hiess es in einer Medienmitteilung. Diese Entwicklung sei unumkehrbar und mit dem Abbau passe sich die Post daran an.
Zu K├╝ndigungen werde es nicht kommen, hiess es auf Anfrage der Nachrichtenagentur Keystone-SDA. Denn trotz der Reduktion der Arbeitsstellen durch die Filial-Schliessungen rechne die Post kurz- und mittelfristig mit einem h├Âheren Rekrutierungsbedarf. Dazu komme die nat├╝rliche Fluktuation und Pensionierungen. Arbeitsplatzwechsel seien hingegen m├Âglich.
Die 600 verbleibenden eigenen Filialen will die Post zu „Dienstleistungzentren“ weiterentwickeln. Dabei arbeite sie zusammen mit Banken, Krankenkassen und Versicherungen sowie Beh├Ârden. In das Personal, die Modernisierung der Filialen und in neue Formate werde die Post in den n├Ąchsten vier Jahren ├╝ber 100 Millionen Franken investieren.
F├╝r die Standorte, an denen Postfilialen geschlossen werden m├╝ssten, werde die Post zusammen mit den Gemeinden Nachfolgel├Âsungen suchen. Bew├Ąhrt habe sich zum Beispiel das Format „Filiale mit Partner oder der Hausservice.

(text:sda/bild:unspash)