13 September 2026

Zufriedene Gesichter beim Generationenfestival

Vom 11. bis 13. September 2026 verwandelte sich das Gymnasiumareal im Thuner Seefeld zum achten Mal in einen lebendigen Treffpunkt für die ganze Stadt. Bei strahlendem Sonnenschein strömten die Familien aufs Areal, blieben aber selten in ihren gewohnten Gruppen. «Meh gseht sich am Festival», war der Satz des Wochenendes. Es entstand ein buntes Treiben: Während Kinder an einem Stand gemeinsam Muffins dekorierten, schlenderten die Eltern weiter und gerieten zufällig mit einer alten Schulkameradin ins Gespräch. Kinder spielten mit neuen Freund:innen, Erwachsene tauschten sich aus, und die Grenzen zwischen den Generationen lösten sich im gemeinsamen Erlebnis auf. Moderatorin Tabea Keller brachte es auf den Punkt: «Das Festival lebte genau das, was sich UND Generationentandem auf die Fahnen geschrieben hatte: Es wurde zu einer Stube für alle Leute, ein Ort, an dem Gemeinschaft spürbar wurde.»

Einführung des Eintrittpreises geglückt

Um die Finanzierung langfristig zu sichern, ersetzte UND Generationentandem das bisherige Modell von Solidaritätsbändeli und Kollekte durch ein festes, aber solidarisches Eintrittssystem (10, 25 oder 50 Franken). Die Bilanz des Vorstandsmitglieds Verena Allenbach: «Das Publikum trägt das nun eindeutige Modell mit. Die Menschen verstehen den Wert dieses Anlasses und sind bereit, ihn gemeinsam zu tragen.» Damit bleibt das Generationenfestival in diesem Jahr finanziell gesichert und ein Ort der Teilhabe.

Zukunft im Seefeld

Die gute Nachricht zum Abschluss: Pünktlich zum Festival 2026 traf die Zusage ein, dass auch 2027 ein Generationenfestival auf dem Seefeldareal möglich ist. Das Gymnasium zieht weg, die Berufsschule IDM zieht ein und das Generationenfestival kann vom 10. bis 12. September 2027 stattfinden.

(text:pd/bild:zvg/und generationentandem/mehmet gökmen)