28 M├Ąrz 2022

Pfister: Kampfjets als Teil der Verteidigungsstrategie in Europa

Die Schweiz sollte sich nach Ansicht von Mitte-Pr├Ąsident Gerhard Pfister ├╝berlegen, welchen Beitrag sie als neutrales Land bei einem Verteidigungsfall in Europa leisten k├Ânne.

Im Ernstfall k├Ânne die Schweiz von der Nato und vom Westen mitgesch├╝tzt werden, liege sie doch mitten in Europa, sagte Pfister in einem Interview mit den CH Medien. Einen Nato-Beitritt schliesse er aus. F├╝r die Schweiz w├╝rden sich aber Fragen stellen.

Nachdenken m├╝sse die Schweiz zum Beispiel dar├╝ber, wie sie ihre Kampfjets in die Verteidigungsstrategie in Europa und der Schweizer einbringen k├Ânnte. Er k├Ânne sich vorstellen, dass die Kampfflugzeuge einen Beitrag zu Aufgaben der Luft├╝berwachung leisten k├Ânnten.

Auf die Frage, ob die Schweiz damit nicht ihre Neutralit├Ąt aufgebe, sagte Pfister, dass sich die neutrale Schweiz nat├╝rlich werde verteidigen m├╝ssen. Es mache daher Sinn, ├╝ber koordinierte Verbundaufgaben nachzudenken.

Wirtschaftlich k├Ânnten mit dem Ukraine-Krieg schwere Zeiten auf die Menschen in der Schweiz zukommen, sagte der Parteipr├Ąsident der Mitte. Es k├Ânnte Probleme wegen Verwerfungen in der Weltwirtschaft geben. Auch die Sanktionen k├Ânnen negative Folgen haben.

Es gebe derzeit Anzeichen daf├╝r, dass die Welt in die 1970-er Jahre zur├╝ckfalle – mit hoher Inflation sowie ├ľl- und Rohstoff-Knappheit. Das k├Ânnte Folgen haben f├╝r den Mittelstand, ├Ąrmere Familien und f├╝r Rentnerinnen und Rentner.

Die Rente und die auch der Lohn w├╝rden damit automatisch weniger. Komme noch ein schleppendes Wirtschaftswachstum zur Teuerung hinzu, d├╝rften die sozialen Verwerfungen in der Schweiz unter Umst├Ąnden sehr gross werden. Es gelte jetzt vorzukehren.

(text:sda/bild:unsplash)